BlogCamp-Nachlese, Teil 1: Meine fünf Lieblingsszenen

Muss noch etwa zehn Nachlese-Sachen zum BlogCamp schreiben. Blogs sind ja so ein super Medium, weil man so zeitnah publizieren kann. :-)

Hatte etwa fünf Lieblingsszenen am Tag selbst:

1.
Mein Willkommens-Speech.
a) Deutlich über 100 Leute im Raum (diverse noch draussen beim Registrieren, Fotografieren etc.).
b) Die Leute finden es ganz originell, obwohl ich Englisch reden muss. :-)

2.
Ich zähle die nicht abgeholten Namensschilder durch. Ergebnis: 67. Ich schätze, dass etwa 15 Leute ihr Namensschild nicht abgeholt haben (weil es „ein huurä Plakat“ – BloggingTom, der es allerdings trug – ist und damit nicht auf jedem ästhetikbewussten Körper angepinnt werden kann; dessen waren wir uns auch bewusst) und 10 unanmeldet gekommen sind. Rechnen: 202 – 67 + 15 + 10 = 160. Saugut. (Wer andere Annahmen aufgrund anderer Beobachtungen macht, bitte melden.)

3.
Die Wand mit den Vorträgen ist voll. Die Leute schreiben „ihre Nummer“ neben ihr Vortragsthema. Wir hatten etwas Sorge, sie könnten sich „fichiert“ vorkommen, aber das mit den Nummern funktioniert gut. Dass unsere beiden reizenden Catering-Mitarbeiterinnen (die Frauen von Dominik und Will) die Nummern auch noch auf die Becher schreiben, damit jeder seinen Becher mehrfach benutzen kann – cool.

4.
Matthias Gutfeldt erzählt mir, wie die Posts von ihm und Jan Zuppinger zustande gekommen sind: Sie waren an der LIFT, einer super organisierten Konferenz und waren dort bei zwei Speeches hintereinander, die reine Firmenpräsentationen waren. (Wäre ja eigentlich auch an der LIFT gewesen, wenn ich nicht krank geworden wäre.) Daraufhin haben sie sich die Liste bei uns angeschaut (die damals noch recht kurz war), dort Remos und Rinaldos Slots gesehen und gedacht: Puh, das wird dort wieder genauso, das müssen wir jetzt mal thematisieren. Am Tag selbst hatte Matthias überhaupt nicht mehr den Eindruck.
Tja, so klingt’s nachvollziehbar gleich gar nicht mehr dramatisch. Schön, dass ich Matthias endlich kennen gelernt habe. (Allerdings steht bei Jan für alle Zeiten für jedermann zu lesen, ich sei ein notorischer Lügner. Ich versuch einfach, nicht mehr dran zu denken.)

5.
Meine absolute Lieblingsszene: In der Abschlusssession, bei der vermutlich noch knapp rund 100 Leute anwesend waren, habe ich zwei Fragen gestellt:

Erstens: Wie viele von Euch würden in einem Jahr zum nächsten BlogCamp kommen? Ergebnis: 100%. Wow. Wirklich alle. Bei der Gegenprobe meldet sich niemand.

Dann die entscheidende zweite Frage: Wie viele von Euch würden in einem halben Jahr zum nächsten BlogCamp kommen? Ergebnis: Alle minus 5 Stimmen. Wow. Ich bin beeindruckt. Dominik hatte recht, der schon vorher einen halbjährigen Rhythmus vorgeschlagen und den 20. Oktober als nächsten Termin vorgeschlagen hatte.

Das zeigt das grosse Bedürfnis nach beidem, Networking und fachlichem Austausch – und dass es offenbar allen gut gefallen hat (zugegeben, man kann argumentieren, die anderen waren schon weg :-).

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13 Gedanken zu „BlogCamp-Nachlese, Teil 1: Meine fünf Lieblingsszenen“

  1. Also ich fands lustig dass einerseits die Schilder für die Bilder fixfertig gedruckt waren und anderseits die Startnummern noch mit Namen versehen werden mussten. Eh, Startnummern. :-)

  2. Denis, na, alle zusammen schief Happy Börsdei singen, das schaffen wir sicher.
    Beschwerden über den Termin sonst bitte an Dominik.

  3. toll wäre, wenn das camp immer an einem andern ort statt finden würde. ich bin in einem verband und der hat alle 6 monate ein forum und immer in einer anderen stadt. finde das ne tolle idee!

  4. Nee, mal im Ernst, man kann gegen Zürich sagen, was man will, aber in der Mitte liegt es schon irgendwie.
    (zugegeben, map.search zeigt ja, wenn man nur sechsmal auf „+“ klickt (oder direkt hier), die „inoffizielle geographische Mitte der Schweiz“ an, aber das wäre nur relevant, wenn alle per Heli anreisten).
    Und wenn man sowas öfter organisiert (und zweimal im Jahre ist schon recht oft), gibt es auch deutliche Effizienzgewinne in der Zusammenarbeit mit dem Veranstaltungsort.
    Und schliesslich ist das ja grundsätzlich nett, wenn man auch mal zu den Leuten fährt, aber die Erfahrung zeigt halt, dass denn weniger kommen. Wir haben einen „Usability Stamm“, bei dem ab und zu die Events mal in Bern sind, und dann kommen halt deutlich weniger Leute. Oder, wie der Kollege Daniel Felix es formulierte, als man die Anregung kam: „Wir haben auch schon Events in Bern gemacht, aber irgendwie fühlt es sich komisch an, wenn alle Teilnehmer in Zürich in den Zug steigen, zum Event in Bern fahren, und hinterher fahren alle wieder mit dem gleichen Zug zurück.“ Natürlich, ganz so extrem wäre es beim BlogCamp wohl nicht, aber dass weniger Leute kämen, ist für mich gesetzt.

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