Maximales Mediadaten-Geschummel

Ich bin überzeugt, man könnte wochenlang nur Auszüge aus Mediadaten bloggen und würde sich bestens amüsieren.

Hier ein Spitzenbeispiel, das ich heute gesehen habe (Quelle):

Mediadaten Sysdata

Also, wie geht das genau? Die Publikation befragt ihre eigenen Leser, und zwar ganze 206 davon (s. Fusszeile), und dann stellt sie fest, dass die meisten ihrer Leser… genau… sie selbst lesen. Etwas merkwürdig ist nur der kleine, braune Anteil, der an 100% fehlt, aber 100% wären wohl zu sehr aufgefallen.

Wir sind alle viel zu anständig…

5 Gedanken zu „Maximales Mediadaten-Geschummel“

  1. Traue keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Im KV haben wir damals noch gelernt, wie man Statistiken so bearbeitet und darstellt, dass sie für das eigene Unternehmen möglichst vorteilhaft aussehen…

  2. Schön, wenn man von der Konkurrenz zitiert wird. Allerdings kann man auch beim Zitieren schön schummeln :-)

    1.
    Die interesante Zahl in diesem Dokument ist doch: Von 30’000 registrierten Lesern/Abonnenten haben 1’700 an der Erhebung teilgenommen. Ein Beteiligung von über 5,6% ist beachtlich.

    2.
    Das Dokument wurde klar als „Ergebnisse Leserumfrage“ deklariert. Leserumfragen richten sich nun mal definitionsgemäss an die eigenen Leser. Ausserdem handelt es sich beim zitierten Dokument nicht um Mediadaten.

    Genauigkeit auch in Details zeichnen professionelle Geschäftspartner aus. :-)

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