Microsoft-Studie: «Gefühlsäusserungen ehrlicher und ernsthafter im Windows Live Messenger»

Microsoft hat rausgefunden, dass Onlineflirten super funktioniert.

War noch nie auf der Medienseite von Microsoft Schweiz. Ganz nett gemacht mit diesen kleinen Icons und so.

Microsoft EMEA hat eine Studie zum Online-Flirt-Verhalten gemacht und kommt hier mit der Schweizer Medienmitteilung: «Amors Pfeile treffen online – auch in der Schweiz». Es kommt raus, was eigentlich schon alle wissen: Für schüchterne Menschen ist Onlineflirten eine gute Sache (das meine ich ohne Ironie).

Lesenswert ist dieser Quote:

«Onlineplattformen helfen Menschen, ihre Schüchternheit zu überwinden und sich anderen zu öffnen. Viele finden es offenbar nicht nur sehr viel einfacher über einen Instant Messenger zu flirten oder ihre Liebe zu gestehen. Beziehungsexperten gehen sogar davon aus, dass diese Gefühlsäusserungen ehrlicher und ernsthafter zum Ausdruck gebracht werden, als bei einer realen Begegnung. Windows Live Messenger bietet diesen Menschen eine grossartige Kommunikationsmöglichkeit.»
Daniel Moschin, General Manager Schweiz Consumer & Online, Microsoft Schweiz GmbH.

Hehe. Gefühlsäusserungen sind das eine, aber danach sollte es ja irgendwie weiter gehen, und mir fallen durchaus zwei, drei Sachen ein, die ohne Internet dazwischen besser gehen.

Aber trotzdem: Viel Spass bei der grossen Onlineliebe, powered by Microsoft.

5 Gedanken zu „Microsoft-Studie: «Gefühlsäusserungen ehrlicher und ernsthafter im Windows Live Messenger»“

  1. Genau, wenn ich im MS Messenger schreibe „Dieses verfluchte Vista hat schon wieder Probleme mit den scheiss Treiber…“ dann ist das definitiv eine echte, ernsthafte und ehrliche Gefühlsäusserung!

  2. …und wer sich zusätzlich zur Schüchternheit noch schwierig mit der adäquaten Wortwahl anstellt, für den gibt es eine unüberschaubare Anzahl an Smileys und Emoticons.

    Vielleicht gibt es demnächst von Microsoft einen Flirt Assistenten: „Wollen Sie einen Liebesbrief schreiben?“…

  3. Lieber Ralph – das mit dem Flirt-Assistenten finde ich eine ganz coole Idee. Ich werde das gleich mal in die Entwicklungsabteilung von Windows Live weiterleiten :-).

    Lieber Reto – Deine gebrochene Liebe zu Vista schmerzt mich :-(. Aber ich kann Deinen Frust durchaus nachvollziehen (falls da wirklich ein echtes Problem und nicht nur ein Scherz dahinterstecken :-). Ich selber hatte beim Launch von Vista vor 2 Jahren auch das eine oder andere Problemchen mit Treibern (z.B. mein Multifunktionsdrucker eines namhaften Herstellers lief nicht mehr rund). Aber spätestens seit Service Pack 1, welches mittlerweile über ein Jahr verfügbar ist, gabes nie mehr solche Probleme. Ich nehme an, Du hast Dich auf der Website des entsprechenden Hardware-Herstellers nach einem Vistatreiber umgeschaut. Leider ist es allerdings so, dass sich OEM’s vereinzelt entschieden haben, für ältere Modelle keine Vistatreiber mehr zu entwickeln. Das ist zwar sehr mühsam, aber auch für Microsoft nicht wirklich zu ändern.

    Beste Grüsse und weiterhin viele (hoffentlich auch ein paar positive) Emotionen rund um Windows wünscht

    Daniel Moschin
    General Manager Consumer & Online
    Microsoft Schweiz

  4. Lieber Daniel, danke fürs Kommentieren.

    Der Flirt-Assistent, wenn ich Ralph richtig verstehe, wäre für Office, in Analogie zu den grandiosen Klassiker-PowerPoint-Templates wie «Verkaufen einer schlechten Nachricht, so dass man nicht gleich rausfliegt», oder wie der heisst.

  5. Ciao Daniel

    Dein Kommentar hat mich gefreut. Es steht einer grossen Firma sehr gut, die Kunden auch „in den Niederungen der Blogs“ abzuholen – mit voller Signatur und erst noch mit Humor! Hoffentlich macht das Schule…

    Mit dem Flirtassistenten hatte ich eher auf die alten Word Funktionen „Wollen Sie einen Brief schreiben“ bzw. die Büroklammer oder den Büsi-Assistenten angespielt…

  6. Pingback: gamefly help

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