, 1. November 2006 8 Kommentare

Frage an die Hörer gerade bei SWR3: Was macht den Flughafen von Gibraltar einmalig? Mit dem Eintrag bei Wikipedia weiss man es nach zehn Sekunden, daher ist es langweilig anzurufen (zu gewinnen gibt es einen Musikwunsch, was in Zeiten riesiger lokaler und serverseitiger MP3-Sammlungen auch nicht mehr das ist, was es mal war), aber interessant ist es trotzdem:

Aufgrund der geringen gibraltischen Fläche kreuzt die Piste die Winston Churchill Avenue, die Grenze zwischen Gibraltar und Spanien. Diese Straße wird jedesmal bei Start oder Landung gesperrt. Dies ist weltweit einmalig für einen internationalen Flughafen.

Hier das Foto (von airliners.net) der Piste mit der Strasse:

Flughafen Gibraltar

Muss lustig sein, wenn man im Flieger über die Piste rollt und aus dem Fenster die Autos rechts und links stehen sieht wie an einem Bahnübergang.

Kategorie: Reisen
, 26. Oktober 2006 0 Kommentare

Ich sollte weniger Sandwiches essen, das weiss ich.

Aber wenn ich mir in St. Gallen am Bahnhof ein Schinken-Sandwich für CHF 7.30 kaufe – was eigentlich schon an sich eine Frechheit ist, mein Freund Hardy, der sich wie auf Knopfdruck wunderbar über Schweizer Preise aufregen kann, würde das jedenfalls bestätigen – und dann im Zug merke, dass ich es liegen gelassen habe, und ich mit knurrendem Magen bis Zürich ausharren muss, ist es trotzdem irgendwie ärgerlich. Mal sehen, ob “Upper Crust” es mir zurückerstattet. Ich werde argumentieren, dass ich überlegt habe, ob dieser weisse Punkt, der unterhalb der Unterlippe der Bedienung hervortrag, ein Piercing oder ein Pickel war, und dass mich das abgelenkt hat.

Kategorie: Reisen
, 24. Oktober 2006 0 Kommentare

Leicht schizophrener Aushang am Flughafen Hannover:

Kein Durchgang! Bitte anklopfen und einzeln eintreten

Kategorie: Reisen
, 20. Oktober 2006 0 Kommentare

Habe heute im Rahmen eines Zeix-Projektes die Website www.asien.ch angeschaut. Den Bereich “Länder-Infos” finde ich gut gemacht.

Habe, weil mir nichts Besseres einfiel, Korea-Nord > Reisehinweise angeschaut. Die Beschreibung macht richtig Lust, dort mal hinzufahren.

Am besten finde ich:

Eine Respektierung des herrschenden Personenkults wird erwartet.

Kategorie: Reisen
, 17. Oktober 2006 1 Kommentar

Das kommt davon, wenn man (wieder) nicht seinen Stammzug nimmt. Man verirrt sich ins Ruheabteil, und dann nimmt das Unheil seinen Lauf.

Aufkleber Ruheabteil

Ich wusste gar nicht, dass man im Ruheabteil auch nicht tippen darf. Auf dem an jedem Fenster angebrachten Aufkleber ist nur visualisiert, man solle nicht sprechen, nicht mit 15 Jahre alten Handys telefonieren und keine Musikabspielgeräte benutzen, die wie 40 Jahre alte Heizkörperthermostate aussehen. Was ich auch alles nie machen würde.

Aber man muss eben auch leise tippen. Worauf mich dieser Herr freundlich, aber sehr bestimmt hinwies — gefolgt von einem (eventuell selbst nicht ganz regelkonformen, siehe 1. Gebot) Wortschwall, es gebe schliesslich genug PC-Arbeitsplätze im Zug, das hier sei schliesslich das Ruheabteil und so weiter. Er selbst hatte auch wirklich leise mit seiner Wiler Ausgabe des “Tagblatt” geraschelt und malte vorbildlich lautlos auf seinem PDA herum.

Zum Leisetippen auffordernder Herr aus Wil SG

Ich habe bei sowas immer den Reflex, laut auszurufen, jetzt zick hier mal nicht rum, Du alte Mimose, als ob das irgendwen stören würde, wenn ich ganz normal tippe, schliesslich ist es 8 Uhr durch, kein Mensch schläft mehr — aber ich bin auch älter und weiser geworden und habe doch tatsächlich herausgebracht: “Ich habe gar nicht realisiert, dass Sie das stört, tut mir leid, ich höre sofort auf.”

Kann ich mir irgendwo einen Anger Manager of the Day Award abholen?

PS. In Oerlikon rief auch noch jemand auf dem Handy an, landete aber, Tunnel sei Dank, direkt auf der Combox. Puh. Das hätte einen Anschiss gegeben.

Kategorie: Reisen
, 12. Oktober 2006 3 Kommentare

Ich fand’s gar nicht soo komisch, aber Ronnie und Gregor haben laut gelacht, als ich ihnen heute das Foto auf dem Handy gezeigt habe, also poste ich’s doch noch.

Am Montag in St. Gallen fuhr eine Frau vor mir, bei der die ganze Zeit die Rückfahrleuchten eingeschaltet waren:

09102006397

Macht irgendwie ein komisches Gefühl, wenn man hinter so einem Auto an der Ampel steht, aber sie ist immer brav vorwärts weiter gefahren.

Lustige Eigenart vom Kanton St. Gallen: Man kann im eAutoindex mit der Kontrollschildnummer schauen, wem das Auto gehört… :-)

eAutoindex 2006-10-12

Kategorie: Reisen
, 5. Oktober 2006 0 Kommentare

Es ist unglaublich, auf wie viele Arten man sich im Zug auf die Nerven gehen kann.

Hier ist ein ganz netter Herr, der freundlich lächelnd “Ist hier noch was frei?” gefragt hat, als er kam (Standardfrage im Zug, auch wenn man sieht, dass 5 von 6 Plätzen eindeutig frei sind) und sonst ganz friedlich sitzt und das Sudoku im 20 Minuten von heute morgen liest.

Gähner im Zug

Aber er gähnt und gähnt und gähnt. Von Zürich bis Winterthur sicher 50 mal. Und nicht so verstohlen, sondern immer so, dass es knapp ein Geräusch macht: “huaaaaahhhhh”.

Da soll einer, auch wenn er vorher noch topfit war, nicht selbst müde werden. Vor allem, nachdem ich vor kurzem mal versehentlich bei dieser unsäglichen Sat1-Show “clever” mit Eligmann und Boning ein Experiment gesehen habe, dass Gähnen wirklich anstrengend ist und man wirklich müde wird, wenn ein anderer gähnt, weil der Mensch halt ein Herdentier ist und es noch aus der Nomadenzeit wichtig ist, dass alle gleichzeitig schlafen. Oder so ähnlich.

Aber das drück ich mit purer Willenskraft weg. Ich hab noch keinmal angesteckt gegähnt. Und ich kauf mir noch ne Cola beim Wägeli zum Smile Price von ca. CHF 5.50; die sollte mir der müde Herr eigentlich ersetzen.

Tags: , , ,

Kategorie: Reisen
, 27. September 2006 1 Kommentar

Morgens von St. Gallen nach Zürich nehme ich meist den Zug um 5.44 Uhr. Das ist pervers früh, vor allem das Aufstehen um 5.00 Uhr, aber es ist es wert, wie ich gerade wieder merke. Wenn ich nämlich morgens zuerst meinen Sohn in die Krippe bringen muss, kann ich erst den Zug um 8.11 Uhr nehmen. Die entscheidenden beiden Unterschiede zwischen den Zügen:

  • Zwischen 6 und 7 Uhr können die vielen “Geschäftsleute” noch keine “Geschäftspartner” anrufen und sich wichtig tun, wie toll sie Sachen via Telefon managen können. Heute ist auch zur Abwechslung auch mal eine Frau, deren Telefonate sich alle um SAP drehen und deren verschwörerische Stimme dabei den Eindruck macht, als würde sie mindestens ein Zehn-Millionen-Projekt managen.
  • In dem frühen Zug fahren noch keine Gruppen, die laut rumschwadronieren. Gerade sind in Winterthur sechs (!) Rentner eingestiegen, die so penetrant über Fussball reden, dass man nicht nicht zuhören kann. Irgendeiner hat 500’000 Dollar dafür bekommen, dass er eine Auslosung gemacht hat. 16 Zettel gezogen für 500’000 Dollar — gell, dafür würdst es auch noch machen, was? Hölle.

Fazit: Alles nach 7 Uhr nie ohne Kopfhörer! Und unbedingt die Etymotic 6isolator wieder kaufen, die mir damals in Dortmund geklaut worden sind, weil man mit denen echt nichts anderes hört.

Kategorie: Reisen
, 21. September 2006 0 Kommentare

Am Flughafen fährt man ja manchmal auch recht kurze Distanzen mit dem Bus. Einen neuen persönlichen Rekord in dieser Disziplin habe ich gestern in Düsseldorf aufgestellt: Vorn im Bild sieht man die Haltebucht des Busses (gerade wieder abgefahren), hinten das Flugzeug.

Geschätze Distanz: 10 Meter.

Busfahrt vom Flieger

Nehme an, das ist so vorgeschrieben, damit ja keiner einen Fuss aufs Rollfeld setzt, was ja auch nachvollziehbar ist. Dann verstehe ich nur nicht, wieso am Flughafen Friedrichshafen alle fröhlich 100 m zum Flieger laufen. Eine Frage der Grösse des Flughafens?

Kategorie: Reisen