DLD, „Disruptive Connections“, GSM=GetScrewedMonthly

Bin bei „Disruptive Connections“ mit Hjalmar Winbladh von Rebtel Networks, Jeff Pulver von pulver.com (im Hawaiihemd, das Marc Canter zur Ehre gereichen würde), Marko Ahtisaari von Blyk, Alexander Straub, ex Mondus, jetzt Truphone. Moderation: Christoph Braun von Burda.

(Frau Kleinbrahm, leider kann ich nicht zu „Where Are The Editors?“ gehen und für Sie mitschreiben, weil es parallel ist. Sorry.)

Hjalmar Winbladh erzählt interessante Sachen. Letzes Jahr wurden weltweit 500 Milliarden Dollar für Mobile Communications ausgegeben, davon 50 Milliarden Dollar für SMS. Er war drei Jahre auf einem Segeltrip und musste daher die ganze Zeit Voicemails abhören – mit heftigen Roaminggebühren. Als er wieder nach Hause kam, hat er die Kosten addiert und rausgefunden, dass er dafür mehr bezahlt hat als für sein Haus. (Hm. Sagen wir mal 1000 Dollar im Monat, was ich echt viel finde, dann hat sein Haus 36’000 Dollar gekostet, was ich eher wenig finde.) Was ich mir trotzdem unbedingt merken muss: „GSM steht für Get Screwed Monthly“.

Alexander Straub fragt mal wieder, wie viele Leute im Publikum schon Truphone nutzen. Zum ersten Mal seit langer Zeit kann ich bei einer von diesen Ad-hoc-„Wer nutzt schon…?“-Umfragen den Arm nicht heben. Mist. (Allerdings habe ich es auf Anraten von Florian Schweitzer schon vor einigen Monaten angeschaut und entschieden, dass sich das vorerst nicht lohnt. Ich bin einfach zu selten lange an Hotspots.) Ich zähle etwa 15. Danach macht er nochmal den gleichen Pitch wie Marko: „You are ripped off, rather use that money to buy a second car.“

Marko Ahtisaari macht gleich die nächste Umfrage. Wie viele Leute haben sich heute vom Handy wecken lassen? Hurra, ich bin wieder dabei! Etwa 40%, würde ich schätzen. „In this respect, this group ist very similar to teenagers.“ Hehe. Ich fühl mich gleich viel jünger.

Akku alle. Mist. Voll aus dem Hotel losgegangen, gerade mal zwei Panels geschafft. Ich will den Fujitsu-Laptop, den Damian neulich bei neuerdings.com vorgestellt hat.

Kurzer Update

Ich stelle noch eine Frage an Alexander Straub, wie oft er eigentlich an einem Gratis-WiFi-Spot ist. Ich vielleicht ein paarmal im Monat, aber definitiv nicht oft genug, um relevant viel Handygebühren zu sparen. Er sagt, seine Mobilfunkrechnung sei von 400 Pfund auf 80 Pfund gesunken. Zusatzfrage: Das WLAN hier ist schon einigermassen shaky mit vielleicht 50 Laptops, die gleichzeitig connecten – wie soll das erst sein, sobald alle auch noch telefonieren. Er sagt, Cisco entwickelt WiFi-Router, die 3000 Leute gleichzeitig connecten können. (Bei denen sollte Loic Le Meur mal anrufen.)

Bruno Giussani habe ich nicht gesehen, er hat aber auch gebloggt.

Ein weiterer Update folgt, nachdem ich noch mit Marko Ahtisaari gesprochen habe, weil ich seine Idee nicht auf Anhieb verstanden hatte.

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