Behaarte Männerkörper als Medienthema

Der Klein Report zeigt, wie man es recht weit interpretiert, wenn man „Mediendienst der Schweizer Kommunikationsbranche“ ist.

Werber aufgepasst: Behaarte Männerkörper kommen wieder

Wen gruselt es heute nicht beim Anblick alter James-Bond-Filme, wenn Sean Connery seinen grosszügig behaarten Oberkörper zur Schau stellt!? Doch genau das soll wieder Mode werden. Das destilliert die deutsche Depeschenagentur aus dem Umstand, dass der 17-jährige Harry-Potter-Darsteller Daniel Radcliffe kürzlich auf einer Londoner Bühne im Adamskostüm aufgetreten sei und dabei – shocking! – Haare auf Brust und Bauch gezeigt habe. Weiteres Indiz: Bei der diesjährigen Wahl zum «Mister Schweiz» im April sollen erstmals seit vielen Jahren wieder Finalisten mit Haaren auf der Brust antreten, wie die Medienstelle «Mister Schweiz bestätigt habe (3 von 16, ganz genau).

Weitere Indizien für die These ortet die DPA in der internationalen Modewelt, wo wieder mehr behaarte Männermodels gebucht würden. Und in der Schwulenszene, wo Männer-Trends früher zu sehen seien als anderswo, seien behaarte Körper bei einer Umfrage unter Schwulen nach Po, Augen, Lippen und Humor auf Platz fünf jene Attribute gelandet, die Männer an Männern sexy finden. «Das Motto lautet also: Waschbärbauch statt Waschbrettbauch», so nennt die Agentur die Quintessenz.

Hurra. Endlich nicht mehr stundenlang rasieren/wachsen/lasern – um zumindest schwulen Männern zu gefallen… :-)

4 Gedanken zu „Behaarte Männerkörper als Medienthema“

  1. Leider, leider, sind die Google-Ads dazu nicht sehr gelungen. No sense here. Because, da müssten doch eher Haarwuchsmittel angepriesen werden anstatt dauerhafter Haarentfernung! Hallo, Google?

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