Freitag-Taschen „slightly fucked up“

In der Dekontextualisation habe man quasi die Markenqualität ausgedeutet und erläutert, dabei seien das funktionale Design oder auch die Urbanität der Marke zentrale Elemente.

Wie?

«Sie ist ehrlich, intelligent und was man nur englisch als `slightly fucked-up` bezeichnen kann», doppelt Oscar Todeschini nach.

Ah so. Das verstehe ich wieder.

Quelle.

„Breaking News“ online 16 Stunden nach dem Radio

SAP will sich Business Objects einverleiben
SAP macht Jagd auf die „Business User“
http://www.inside-it.ch/articles/12138

Wie jetzt, Breaking News? Das hab ich gestern Abend um acht in den Radio-Nachrichten gehört. Hier ist die Pressemitteilung von gestern.

Heute um 11.19 Uhr geschrieben und 12.08 Uhr die Mail versandt erinnert mich irgendwie eher an Print-Speed.

Schöne Grüsse
Eure Tagebuchschreiber-Zentrale :-)

Alle Fernsehvögel sind schon da.

daa96a22d5Ich gebe es zu, ich lese einen Frauen-Newsletter. Auf Empfehlung von Samy Liechti von Blacksocks; der ist eben männlich genug, dazu zu stehen, also probier ich’s auch mal.

Gut getextet und optisch interessant gestaltet (ich argwöhne allerdings, dass Zeix-Designer Thomas Ehrat sagen würde: „Sowas hat Designer XY schon 1997 gemacht“), ist adfus.com, das steht für „Amsel, Drossel, Fink und Star“, ein etwas sperriges, Volkslied-nahes Branding, aber wenigstens mal was anderes.

adfus AktuellerPick 2007-10-04Den von heute morgen fand ich richtig lustig. Leider kann man ihn wegen eines unnötigen Javascript-Popups nicht verlinken, aber auf „Aktueller Pick“ kommt er. Morgen kommt dann allerdings vermutlich schon ein anderer. (Hallo! Webdesigner! Sieht ja schön aus, aber Permalink wäre das Wort gewesen. Kann man sicher noch einbauen.)

Also zum Text. Er fängt auch mit einem Bekenntnis an:

Zugegeben, zurzeit ergötze ich mich an diesen Auswanderer-Serien, in denen Deutsche die Welt erobern und dann erstaunt feststellen, dass man in Spanien ja Spanisch spricht! Merci aber auch! Ah nein, das war jetzt Englisch.

Zum Glück nicht in der Schweiz. «Da wird es geschätzt, wenn jemand dialektfrei Deutsch spricht», erklärte die sonore Stimme aus dem Off, «und nun besteigt unser Auswandererpaar ein Wassertaxi ? das ist hier in Zürich ganz normal.» Natürlich nur, wenn man kein eigenes Dampfschiff besitzt, womit wir hier in Klein-Venedig bekanntlich zur Arbeit tuckern.

Hach, ist es nicht schön, was ausländische Fernsehteams aus einer Stadt machen? Sie lesen in irgendeinem Reiseführer, dass es hier ein Wassertaxi gibt (über deren Website schweige ich mich lieber aus, 1997 lässt schon wieder grüssen) und zeigen dann solch einen Scheiss, und die armen Leute in Deutschland auch noch denken, das stimmt.

Sollte ich jemals mit einem Wassertaxi irgendwo hintuckern, mache ich ein Foto.

BlogCamp: Noch drei Wochen – unentschlossene Speaker vor!

BlogCampSwitzerland 2-0 Logo 300px

Ich freue mich aufs BlogCamp 2.0, das in drei Wochen am Samstag stattfindet. Inzwischen haben sich bereits wieder über 100 Leute angemeldet.

Meine private Prognose ist, dass sich diesmal etwas weniger Leute anmelden als letztes Mal, aber dafür ein höherer Prozentsatz von Leuten auch tatsächlich erscheint – den wer schon dort war, weiss, wie es war, und dass es wieder ein netter Tag wird.

Mal wieder ist die Liste der Teilnehmer etwas länger als die Liste der Speaker. Einige sind so bescheiden, dass sie unten in die Teilnehmerliste „probably speaking“ oder „speaking if anybody wants to listen“ reinschreiben, aber oben bei den Reden erstmal nichts. Am Tag selbst raffen sie sich dann wahrscheinlich doch auf, denn letztes Mal war die unAgenda dann schnell gefüllt.

Das ist schade, denn so können weitere mögliche Teilnehmer heute noch nicht absehen, wie spannend es wird. Und wenn dann einer am Tag vorher sein Superthema reinschreibt („How to make a million a year on GoogleAds“), dann ist es vielleicht schon zu spät, noch den Besuch bei den Schwiegereltern abzusagen.

Daher: Bitte ziert Euch nicht länger. Schreibt Euer Thema in die Agenda.

Gilt insbesondere für:

Wir verlassen uns auf Euch! :-)

Quizfragen für 1500.- pro Monat

Aus dem Klein Report von heute:

A N Z E I G E

GRUNDY Schweiz AG produziert für SF DRS die Game-Show «5GEGEN5», welche seit Jahren erfolgreich auf SF1 ausgestrahlt wird.

Zur Unterstützung der Spielredaktion suchen wir ab Mitte Oktober 2007 bis mindestens Ende 2007 eine/n

Praktikant/in (80-100%)

Ihr Job
Sie kreieren Fragen für die Game-Show aus den unterschiedlichsten Sachgebieten und bereiten die Umfragen vor. Die Ergebnisse der Umfragen bereiten Sie dann für die Sendungen auf und betreuen und pflegen die Frage-Datenbank. Nebst diversen organisatorischen Aufgaben werden Sie auch während der Aufzeichnungen jurieren.

Ihr Profil
Sehr breites Allgemeinwissen. Neugierig, kommunikativ und kreativ. Belastbar unter Stress (Studiosituationen). zuverlässig und an exaktes Arbeiten gewöhnt. Ausdauernd und teamfähig. Erprobt im Umgang mit Informatikmitteln.

Es wird eine montliche Entschädigung von brutto CHF 1 500.– entrichtet.

Sind Sie interessiert? Dann senden Sie Ihre vollständige Bewerbung an: Ringier AG, Human Resources, Karin Holzweiss, Dufourstrasse 23, 8008 Zürich oder mailto:karin.holzweiss@ringier.ch

Blogwerk zahlt seinen Praktikanten CHF 2’000. Und lässt die nicht unbedingt gleich die zentralsten Jobs machen.

Machen wir etwas falsch?

Über ein spannendes Geschäft sprechen…

(Handy vibriert.) „Hogenkamp?“

„Herzog. Herr Hogenkamp, Sie sind aber schwer zu erreichen!“

„Ja? Ich finde nicht. Ich war zwei Tage in Deutschland, das muss erlaubt sein.“

„Ja, sicher. Ich wollte mit Ihnen über ein spannendes Geschäft sprechen.“

(etwas unangenehme Pause, weil ich nicht antworte)

„Herr Hogenkamp. Wie stehen Sie zum Thema Sport?“

„Können Sie mir bitte schnell sagen, worum es geht? Ich habe keine Zeit für ein Gespräch nach Gesprächsleitfaden.“

„Es geht um die Mexx Holding AG. Die hat in den letzten Tagen damit begonnen, sich auf einen erfolgreichen Börsengang vorzubereiten.“

„Wollen Sie, dass ich Aktien für einen Börsengang zeichne?“

„Nein, ich möchte mich erstmal mit Ihnen unterhalten.“

„Ich habe kein Interesse an Aktien.“

„OK.“

„Auf Wiederhören.“

„Auf Wiederhören.“

Ich frag mich wirklich, wen diese Leute mit ihrer abgestandenen Verkaufsmasche noch beeindrucken können. Gut, mindestens zwei Leute weiss ich: Die beiden, die bei Zeix für mich jeweils Telefonnotizen aufnehmen, wenn ich nicht da bin. Heute bekam ich ausgerichtet: „Ein Herr Herzog möchte mit dir über eine mögliche Zusammenarbeit sprechen.“

Und das ist ja auch richtig, denn wer weiss, vielleicht ist wirklich mal jemand dran, der etwas kaufen (Usability-Beratung) und nicht verkaufen will.

Aber generell gilt: Je wichtiger es klingt, desto wahrscheinlicher ist es ein Wein-Abo.

Sonst ändert sich nix.

(Live von der OMD07 in Düsseldorf.) Ändert sich nix, ausser nichtssagenden Namen und verwechselbaren Claims, meine ich.

Ich bin ja immer noch nicht so richtig in dieser OnlineMarketingWelt zuhaus, und ich rede mir ein, das liegt auch ein bisschen an den Namen der vertretenen Firmen.

OMD 07

Aber „bigmouthmedia“ wird ich mir jetzt merken. Ist ja auch TOTAL schräg mit diesem Gebiss. Wow! Die trauen sich echt was!

PS. Die Website weiss noch nichts davon. „Jetzt“ ist eben ein dehnbarer Begriff.

Beste Chatnachricht

Heute zufällig in meiner Chat-History gefunden, als ich meine GMails nach dem Namen der Dame durchsuchte:

Axx-Bxxxxx: Hey Peter! Ich kann mein Handy nicht finden!Kannst Du mich mal schnell anrufen? Please! 079 xxx xx xx