Damian ist langhaarig
Autor: Peter Hogenkamp
Jemand Connections zur HTV AG?
Samia will unbedingt diese Wohnung (trotz der komischen Möbel und des Kindes auf Bild 6, von dem nicht klar ist, ob man es übernehmen müsste).
Kann sie ihr bitte jemand besorgen? Hier in Zürich kennen sich doch alle, da kennt sicher jemand von meinen Zehntausenden von Bloglesern den Zuständigen bei der HTV AG. Oder die Töchter gehen zusammen in den Kindergarten. Oder die Väter waren zusammen im Militär. Oder die Cousins… etc.
Ich hab leider gerade keine Zeit. Hab heute sowieso Networking-Tag, sowas Unproduktives, um 10 Uhr schon Kaffee mit einem PR-Mann, jetzt Mittagessen mit einem Kunden, puh, wann soll man denn da arbeiten?
Wenn Du $6000 übrig hättest, hättest Du auch noch 200 gute Worte?
Die Anmeldung für TED09 läuft noch bis morgen Abend. Registrieren und ins Formular schauen kostet nichts.
Es ist abzusehen, dass sie viel mehr Anmeldungen haben werden als früher („we’re getting thousands of applications“, habe ich gehört) und daher viel mehr Leute nicht akzeptieren könnnen, obwohl diese zahlen.
Wenn man also nicht berühmt und reich ist, sondern nur reich, oder sich die $6000 vom Mund abspart, muss man wohl ausserdem etwas Schlaues in diese beiden Felder schreiben:
What do you hope to gain from a TED membership? (less than 100 words)
What might you be able to contribute to the TED community? (less than 100 words)
Ich finde ja Stöckchen etwas postpubertär, aber ein paar Leuten würde ich die Frage gern mal stellen. Einige, die auch in letzter Zeit über TED gebloggt oder getwittert haben. Johannes oder Marcel, (o Mann, ist Technorati schlecht geworden mit Erkennen, ob ein Blog deutsch ist, das hält ja keiner aus).
Soviel zum Thema imgriff
Ähem.
Hat sich einiges angesammelt übers Wochenende.

Hab jetzt wenigstens mal Writeroom gekauft, dann kann ich wenigstens grün-schwarz drüber schreiben.
Amerikanische Rechtschreibung
Gerade zufällig bei Keystone gefunden:

(Keystone, Jill McLane Baker)
Keystone-Text zum Bild: „A street near Northwood Elementary in Kalamazoo, Mich., has the word school misspelled on the pavement Wednesday, Sept. 5, 2007. Crews were expected to correct the mistake Thursday.“
Bei Google Maps sieht man die Strasse leider nicht hochaufgelöst genug, um mal nachzuschauen:
Ernscht

Huch, da hab ich mich etwas erschreckt. Ich kannte bisher nämlich nur einen Ernscht, den hier.
Der sagte zu mir wirklich irgendwann 2006 bei einem geselligen Anlass: „Wir können mal Duzis machen: Ich bin der Ernscht (Pause, nachdrücklich) – mit scht.“
Obwohl ich mir sonst keine fremden Dialekte aufzwingen lasse, sage ich das jetscht auch brav so.
Blog-Usability
Herausforderung: Auf dieses Blog gehen und die Kontaktseite suchen. Ich hab sie gefunden, aber erst nach zehn Minuten. Liegt sicher an mir.
HSG
Oberer Parkplatz weg, Wilds und der Hund auch
Wer von den mitlesenden ehemaligen HSG-Studenten sich noch an den oberen Parkplatz erinnert – der sieht übrigens gerade so aus:
Dorthin kommt die neue Mensa. Und in die Mensa kommt die Verwaltung. Und so weiter und so fort, ist ein bisschen wie die Reise nach Jerusalem. Der untere Parkplatz ist übrigens schon seit einem Jahr weg; dort wurde vor kurzem ein neues zweigeschossiges Parkhaus eröffnet, das unten ans alte Institutsgebäude (Dufourstrasse 48) und oben an das A-Gebäude anschliesst.
Und wo ich schon mal am Fotografieren war: Da ich diverse Leute kenne, die mal zusammen mit mir in der Gatterstrasse 1a gearbeitet haben (u.a. zu Zeiten des IWI3 Hans-Dieter, Hans, Louis, Richard, Paul, Turner, Andreas, Urs, Marcel, Otti; bei HSG-Alumni u.a. Christian, Lea und Pascal – und das sind nur die verlinkbaren), hier auch noch ein letztes Foto von Ga1a inkl. den bereits aufgestellten Visieren (nur in der Vergrösserung erkennbar).
Familie Wild – immer noch mit Schäferhund – hat verkauft und ist vor einigen Monaten in eine Eigentumswohnung gezogen. Da kommt also auch bald der Bagger, und dann können wieder ein paar Yuppie-Nachwuchswissenschaftler in einen schicken Betonklotz à la Guisanstrasse 1 ff. einziehen.
Bis Ende März könnte ich Euch noch regelmässig updaten (wenn es denn jemanden interessieren würde); danach wechselt Ben in eine andere Kinderkrippe, und ich werde nicht mehr so häufig auf dem Rosenberg sein. Dass ich dann nicht mehr mehrmals die Woche das
Größere Kartenansicht„>Gatterghetto sehe, in dem ich von 1991 bis 1996 gewohnt habe, und nicht mehr jeden Tag denken muss, puh, Du bist nur 50 m weitergekommen in über zehn Jahren, kann ich voraussichtlich gut verkraften.
Finger weg von Ehrenämtern!
Habe mich bereit erklärt, für eine soziale St. Galler Institution ein Blog aufzusetzen (eigentlich eine normale Website mit ein bisschen News, aber auf WordPress – das kann ich halt einigermassen). Die Grafik haben sie gezahlt, zum Non-Profit-Tarif direkt an einen Grafiker, den ich vermittelt habe; den Rest mache ich gegen Gotteslohn.
Zu Beginn war die Frage aufgekommen, wer initial die Texte einpflegt. Habe gesagt, das kann ich schon machen, und dann mache ich eine Schulung mit zwei Leuten, wie man sie später ändert.
Habe ihnen also Word-Templates geschickt zum Erfassen der Texte.
Heute rief mich die „Projektleiterin“ an, ein Vorstandsmitglied der Organisation, und sagte, sie habe jetzt die Texte beisammen, es sei quasi eine Collage aus der Broschüre und aus verschiedenen anderen Dingen. OK.
„Ich wäre dir sehr dankbar, wenn ich dir das einfach so schicken kann.“ – „Ja, mach nur. Aber wieso nicht mailen?“ – „Es hat auch noch Fotos dabei.“ – „Ach so, und die sind dann auf CD?“ – „Ja, genau.“ – „Und die Word-Texte sind auch auf der CD? In verschiedenen Dateien oder in einer?“ – „Nein, die Texte sind ja eben einfach nur so zusammen gestellt. Wie gesagt, wir wären dir sehr dankbar, wenn wir das einfach so schicken könnten.“ – „Ja ja, aber was heisst denn das, nur so zusammen gestellt?“ – „Na ja, manches ist aus der Broschüre, und dann hat es auch ein paar handschriftliche Notizen dabei.“ (kurze entsetzte Pause, in der ich mich sammeln muss) „Die Texte sind – nicht elektronisch? Alle?“ – „Nein, eben wie eine Collage.“ – „Ähm. Also ehrlich gesagt, als ich sagte, ich mache das gern selbst, da dachte ich eigentlich nicht daran, dass ich die Texte zuerst abtippen müsse.“ – „Ja, wir haben halt alle keine Zeit.“ – „Na ja, also ich habe auch nicht eben viel Zeit, und ich sitze sowieso alles in allem zwei Tage, bis das ganze technisch läuft, also ehrlich gesagt, ich wäre sehr froh, wenn das jemand von Euch wenigstens abtippen könnte. Kann das nicht XY (die vollamtliche Leiterin, im Gegensatz zu den ehrenamtlichen Vorständen) machen?“ – „Nein, die hat auch keine Zeit. Weisst Du, wir haben eben alle wenig Zeit, und wir machen daher alle unsere Arbeit selbst, jeder für sich.“
Ich hab’s dann einfach aufgegeben und gesagt, ja dann schick halt. Wie soll man sonst auf einen gemeinsamen Nenner kommen?
Die folgende Diskussion, dass die Termine der Generalversammlung aber nicht in den öffentlichen Kalender dürften, sondern nur in einen passwortgeschützten, denn die gingen ja nur die Mitglieder etwas an, und den Exkurs, eigentlich hätten alle Angst, dass das ganze mit dem Internet sowieso viel zuviel zusätzliche Arbeit gäbe, gebe ich nicht im Detail wieder. Jedes Mal, wenn ich sanft dagegen halten wollte, hiess es: „Ja, du arbeitest halt jeden Tag damit, aber für uns ist das etwas anderes, wir empfinden das dann als Belastung, auch mental.“
Note to self: Das nächste Mal einfach die Fresse halten. Oder sowas: „Internet? Ja, habe ich auch schon mal gehört, dafür gibt es Firmen, glaube ich, die sowas machen; ich müsste auch im Telefonbuch nachschauen. Ich glaube, das solltest du am besten selbst machen.“
Zeitung 2.0 = letzte Amtshandlung vor der Rente
Aus dem Klein Report:
Neuer Chefredaktor für das «St. Galler Tagblatt» gesucht
Erst in anderthalb Jahren will Gottlieb F. Höpli als Chefredaktor des «St. Galler Tagblatts» zurücktreten, aber bereits jetzt laufen erste Inserate, um eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger zu finden. «Dass ich, Jahrgang 1943, erst 2009 gehe, hat mit dem Projekt Tagblatt 2008 zu tun, das ich noch bis zum Ende mitgestalten und zum Laufen bringen will», sagte er am Dienstag gegenüber dem Klein Report zu diesem Thema. Bei diesem Vorhaben geht es nach seinen Worten um eine Erneuerung von innen her. Neben der Anpassung von Blattarchitektur und Erscheinungsbild seien eine neue Arbeitsorganisation der Redaktion und deren Verlinkung mit dem Internetportal vorgesehen. So wolle sich das «Tagblatt» einen Newsroom und die Desk-Produktion geben, das sei «das Gebot der Stunde», betonte Höpli.
So muss es sein. Die Zeitung reformieren und dann in Rente gehen.
Ich kenne Herrn Höpli nicht, und seinen Nachfolger kenne ich natürlich erst recht nicht, aber wenn der 45 ist, gibt es wohl mehr als eine theoretische Chance, dass der für das Projekt besser geeignet wäre.

