StartupCamp 2009: I am attending.

Am 31. Januar findet das StartupCamp 2009 in Basel statt.

Ich gehe hin, und wenn ich schon hingehe, kann ich auch gleich ein bisschen mithelfen, dachte ich. Werde also ein bisschen PR machen oder wie man das heute nennt (Social Media Marketing?).

Es haben sich schon 130 Leute angemeldet (Dominik, das setzt die Latte hoch für das BlogCamp Switzerland 4), viele davon hat man noch nie bei solchen Camp-artigen Veranstaltungen gesehen. Ich freue mich also auf viele spannende neue Kontakte.

Einen Twitter-Account @scs09 gibts natürlich auch. (Und wir hoffen, dass @kcu uns wieder die Retweeterei beim Tag #scs09 einrichtet. Update: Oh, schon passiert. Danke!)

Fünf Tage weg

Bin fünf Tage, bis Sonntag, in Kairo. Bin gespannt. Werde aber kaum bloggen, höchstens ein bisschen twittern und vielleicht ein paar grottenschlechte iPhone-Fotos hochladen.

Bin fünf Tage, bis Sonntag, in Kairo. Bin gespannt. Werde aber kaum bloggen, höchstens ein bisschen twittern und vielleicht ein paar grottenschlechte iPhone-Fotos hochladen, wenn das Hotel bezahlbares WLAN hat.

(Nicht dass es hier nicht zuvor viele Pausen von fünf Tagen gegeben hätte, ohne dass es auch nur einen Mucks von Metakommunikation darüber gab.)

BlogCamp Switzerland 3.0:
16 von 20 Slots besetzt – vielleicht

Bei der Organisation eines BarCamp/BlogCamp braucht man jedes Mal starke Nerven, was einen Aspekt angeht: das Programm.

Noch eine Woche vor dem Event sieht fast immer die Liste mit den Präsentationen ziemlich dünn aus. (Bei uns sind es immerhin schon 16, aber fünf sind auch erst in den letzten Tagen dazu gekommen.) Doch diese Liste ist ja nur eine Art unverbindliche Voranmeldung, das eigentliche Programm wird gemäss den BarCamp-Prinzipien immer erst vor Ort gemacht: Die Präsentierenden sagen, worüber Sie sprechen wollen, und die Teilnehmenden/Mitmachenden geben bekannt, wer Interesse hat. Wundersamerweise ist am Ende immer das Tableau voll. Hier noch einige Anmerkungen zu den Präsentationen.

BlogCamp Switzerland 3.0:
16 von 20 Slots besetzt – vielleicht“
weiterlesen

BlogCamp Switzerland 3.0:
Wie man automatisch «retweeted»

Nächsten Freitag findet das BlogCamp Switzerland 3.0 statt. Insider erkennen meine sehr ausgefeilte Kommunikationsstrategie: Erst lange nichts posten und in der Woche vorher dann jeden Tag etwas.

Heute wende ich mich nur an die Twitterer unter den Teilnehmern. Wer nicht twittert und es auch nicht probieren will, kann also bequem weitersurfen. Wer es dagegen immer schon mal ausprobieren wollte: Eine Konferenz ist ein hervorragender Einstieg. Ich empfehle allerdings, schon in der noch verbleibenden Woche anzufangen und Das deutsche Twitter Handbuch von Oliver Ueberholz zu lesen.

BlogCamp Switzerland 3.0:
Wie man automatisch «retweeted»“
weiterlesen

BlogCamp Switzerland 3.0:
Are you on the right list yet?
I mean: REALLY?

As you may know, we have 200 seats available at BlogCampSwitzerland 3.0 which will take place next Friday. Here’s just one little thing as a clarification.

Because we are using the mixxt wiki software (as many European BarCamps) which supports multiple events on one platform, registration for BlogCampSwitzerland is a two step process:

First, you need to register for the wiki. (140 people have done this so far, see the list here.)

Second, you need to go to the Event page of BlogCamp Switzerland 3.0 and click on «I’m attending»!

I\'m attending

Again, these are two different lists of people. As you can see on the «List of attendees» (scroll down), only 90 people have listed themselves as «attenting», and 6 more as «interested».

My guess is that most of the other 44 people want to be on the list of attendants as well. So make sure you click right.

SonntagsZeitung:
Von «Mit Blogs auf die grosse Kasse hoffen» zu «Nichts Neues im Netz» in zwei Jahren

Dass es praktisch auf den Tag genau zwei Jahre waren, habe ich erst heute gemerkt.

Am 20. August 2006 erschien kurz nach Gründung von Blogwerk in der SonntagsZeitung der Artikel «Mit Blogs auf die grosse Kasse hoffen» von Simone Luchetta. Schon nach dem zweiten Teil des Interviews war klar gewesen, dass der Tenor nicht sein würde: «Hier kommt ein cooles neues Schweizer Startup» (was die Autorin durchaus auch kann, siehe das begeisterte «Gbanga strotzt vor neuen Ideen» von letzter Woche), sondern eher ein Verriss. Also bin ich damals um 4 Uhr aufgestanden, hab die Zeitung gekauft und einigermassen aufgebracht diese Replik getippt.

Die war ganz lustig, aber ich war trotzdem auch danach noch mindestens ein Jahr lang sauer auf die SonntagsZeitung. Habe sie sofort abonniert (was einer gewissen Ironie nicht entbehrt), jeden Sonntag den Multimedia-Teil gelesen und bei jedem kleinen Fehler gedacht: «Dilettanten! Das muss ich bloggen!» (es aber dann kaum gemacht, ira furor brevis est und ausserdem hat man ja sonntags auch anderes zu tun). Blogwerk-Chefredaktor Peter Sennhauser hat mir etwa fünfzig Mal erklärt, dass mir damals niemand etwas Böses wollte, sondern dass «das halt so läuft». Ab dem 25. Mal habe ich es ein bisschen geglaubt, zumal ich durch die Medienbloggerei die Szene inzwischen natürlich auch auf einer Meta-Ebene anschaue. An Simone Luchetta war ich schon viele Male im Kreis 4 vorbeigelaufen, ohne dass sie mich erkannt hätte (die Tamedia und Zeix/Blogwerk sind nur 200 m auseinander, genau in der Mitte liegt das Restaurant «Bubbles», in dem beide Parteien verkehren), aber bei einer Apple-Pressekonferenz habe ich mich dann mal ganz nett mit ihr unterhalten — Frauenversteher Damian Amherd war sogar mit ihr in München beim IFA-Preview und fand sie «sehr sympathisch».

SonntagsZeitung:
Von «Mit Blogs auf die grosse Kasse hoffen» zu «Nichts Neues im Netz» in zwei Jahren“
weiterlesen

Deutsche können nicht texten: «Schuld und Düne» bei SpOn

Ein Producer bei Spiegel Online hat Sinn für subtilen Humor: Über die Aussage von Konrad Lischka, dass deutsche Texte «höchstens unfreiwillig komisch» seien, stellt er das saudoofe Wortspiel «Schuld und Düne»:

Spiegel Online: «Schuld und Düne»

PS. Wenn derselbe in die Spam-Fotostrecke auch dieses unmotivierte Porno-Foto eingeschleust hat, nehme ich das Kompliment zurück.

Usability von 444 (Statusabfrage Swisscom)

Wenn man bei Swisscom schauen will, wieviel von seinem Datenvolumen man schon verbraucht hat, schickt man einfach eine SMS mit dem Text „status“ an die Nummer 444, sagen einem alle Ratgeber, auch unserer bei neuerdings.com.

Habe das eben mal ausprobiert, und die SMS sieht so aus:

Restguthaben-SMS

Musste an die Frau von gestern im Media Markt denken. Ob die aus diesem Text auf Anhieb sieht, wie sie dasteht? Eine Angabe in MB statt kB und zusätzlich in Prozent wäre nicht schlecht.

Stefan Betschon und die herzigen Firefox-Cockies

Schöner Tippfehler gestern in der NZZ im Firefox-Artikel «Schneller surfen» von Stefan Betschon, auch online noch nicht korrigiert:

Der Installationsprozess dauert wenige Sekunden. Lesezeichen, Cockies und Erweiterungen von älteren Firefox-Installationen bleiben erhalten.

Abgesehen davon, dass viele ältere Firefox-Plugins (noch) nicht kompatibel sind mit FF 3.0, ist «Cockie» doch ein sehr schöner Vertipper. Klar, es gibt Schlimmeres, aber doch lustig, dass auch das NZZ-Korrektorat bei diesem schrägen Internet-Zeug offenbar schnell mal denkt: Wird schon stimmen.

Wer jetzt übrigens gleich an Arges denkt, vielleicht weil er zu viel Zeit im Internet und zu wenig mit der NZZ verbracht hat: So schlimm ist es nicht mit dem Diminutiv. Aber unter dem Wort «Cockie» findet man sehr herzige Cocker-Spaniel, wie auch den hier bei einer Hundeshow im Madison Square Garden:

A cocker spaniel is presented for competition by it's handler in the ring during the 130th Westminster Kennel Club Dog Show, Tuesday, Feb. 14, 2006 in New York's Madison Square Garden.
Foto AP/Keystone, Mary Altaffer

(via Martin Hitz @ St. Jakob Café)