Radio 1: User-generated Format «My Song» eingestellt

Die Sendung «My Song» auf Radio 1, die mit User-generated Content von der Website arbeitete, wurde nach wenigen Monaten eingestellt.

Radio 1, der neue Sender von Roger Schawinski, ist seit einem halben Jahr auf Sendung, und sonderlich gut scheint’s an vielen Enden nicht zu laufen, unter anderem haben die Hörerzahlen nach starkem Anfang schon wieder stark nachgelassen.

Gestern las ich im Klein Report: „Radio 1 mit neuer Weekend- und Musiksendung“ und im Kleingedruckten (kein Wortspiel beabsichtigt):

Die beiden neuen Sendungen ersetzen «Planet Ambühl» und «My Song».

Moment, «My Song», das hatte ich mir doch angeschaut, als die Website live ging. Ach ja (man muss ein bisschen rumspielen mit dem Google Cache, bis man es wiederfindet, die meisten Pages sind umgeleitet, manche aber nicht), da konnte man einen Song quasi adoptieren und seine Geschichte dazu erzählen:

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Maximales Mediadaten-Geschummel

Ich bin überzeugt, man könnte wochenlang nur Auszüge aus Mediadaten bloggen und würde sich bestens amüsieren.

Hier ein Spitzenbeispiel, das ich heute gesehen habe (Quelle):

Mediadaten Sysdata

Also, wie geht das genau? Die Publikation befragt ihre eigenen Leser, und zwar ganze 206 davon (s. Fusszeile), und dann stellt sie fest, dass die meisten ihrer Leser… genau… sie selbst lesen. Etwas merkwürdig ist nur der kleine, braune Anteil, der an 100% fehlt, aber 100% wären wohl zu sehr aufgefallen.

Wir sind alle viel zu anständig…

Mein Apple-Foto im «Blick am Abend»

Tempel für Mac-Jünger Nachdem sich Blick-am-Abend-Nachrichtenchef Thomas Benkö nicht aufraffen konnte, nach Wallisellen rauszufahren, durfte ich das Foto für sein Blatt schiessen und ein paar Worte sagen.

Artikel siehe links bzw. hier.

Der Satz «Es war wie bei einer Sekte» ist von Benkö, aber er hat mich netterweise noch angerufen und es mir vorgelesen, und eigentlich war es ja auch etwa so. Natürlich steht’s in meinem Post bei neuerdings.com alles viel, viel differenzierter, aber das ist ja auch ein Fachblog und kein Boulevard.

PS. Ha, wochenlang Funkstille, und jetzt drei Posts am selben Tag – structured procrastination, it works.

BigMacBookPro

Landing-Page bei McDonald’s Schweiz im Monzoon-WLAN, nachdem man sich für die 30 Minuten Gratis-Surfen auf „connect“ geklickt hat (was per se nervig ist, weil es heisst, dass man z.B. mit dem iPhone nicht sofort seine Mails abrufen kann, aber ich nehme an, das ist nötig, damit man die AGB akzeptiert):

Landing Page McDonald's WLAN

Jedenfalls: Sieht dämlich aus, finde ich. Mit Big Mac assoziiere ich 25 g Eisbergsalat, 2 Unzen Big-Mac-Sausse, Trockenzwiebeln, 2 fettige Hamburger-Patties. Mit meinem MacBookPro dagegen: Soll nicht leicht verschmieren. Passt ausser in Photoshop bei der Agentur ganz schlecht zusammen.

Teilnehmer 111 am BlogCamp: Bundesrat und Blogger Moritz Leuenberger

+++ E I L M E L D U N G +++

Bundesrat, Medienminister und Vorzeigeblogger Moritz Leuenberger hat sein Kommen zum BlogCamp Switzerland 3.0 zugesagt.

Moritz Leuenberger, Vorsteher des Eidgenössischen Departement für Umwelt, Verkehr, Energie und Kommunikation (UVEK) und als solcher auch «Medienminister», bloggt seit einigen Jahren unter moritzleuenberger.blueblog.ch.

Wir freuen uns sehr, dass er unserer Einladung ans BlogCamp Switzerland 3.0 gefolgt ist. Näheres und auch der Zeitpunkt des Aufritts in der Einführung am Freitag um 10.00 Uhr.

PS. Ich mache keine zweite Pressemitteilung. Journalisten, die Blogs lesen, sind im Vorteil.

baz.online ist fcb.online

Au weia, fünfmal FCB auf der Homepage, ich hoffe, zwei davon («FCB: Zweite Halbzeit hat begonnen» und «FCB: Ein 0:0 zur Halbzeit») liegen wohl an Missverständnissen zwischen Zürich und Basel, denn tagesanzeiger.ch hat das obere auch. Aber der Rest ist einfach schlechtes Basler Handwerk, denn das kann ja wohl nicht der Anspruch sein.

Zu gute Fragen zu Twitter fürs Radio

Habe ein kurzes Radiointerview zu Twitter mit DRS2 gemacht. Die Fragen sind gut und wären es wert, dass man ihnen mal mehr Zeit widmet als je 20 Sekunden. Das mache ich dann morgen oder so.

  • Wozu nutzt Unternehmer und Verleger Peter Hogenkamp Twitter?
  • Wie integrierst Du diese Kommunikationsform in Deinen professionellen / privaten Alltag? Gemeint: Typische Situationen, die Dich zum Twittern bringen?
  • Was ist der Vorteil von Twitter gegenüber anderen Kommunikationsmitteln wie E-Mail oder Instant Messaging oder SMS oder Blogging?
  • Gibt?s konkrete Erlebnisse / Begegnungen / Erfahrungen, die nur Dank Twitter möglich waren?
  • Und nochmal von vorne zum Schluss: Wie erklärst Du Deiner Mutter die Attraktivität von Twitter?
  • Das Interview sollte am Donnerstag in DRS2aktuell kommen.